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Menschenfeindlich,
ausgedörrt, vom Kriege gebeutelt …,
des finsteren Treibens Ergebnis
gieriger machthungriger Menschen (Satch Hoyt, Musiker)
In-door Konsumweihnachten
Feuerwerke out-door
leuchten und knallen –
Instant-Welt 
in Ablenkung und Zerstreuung
Oder ???                                     (01.12.2020)


Frühjahrsbericht Vor-Antwort 

Roboter und Cobots
sie kommen,
erobern die Welt.
Was bringen sie uns?
4.0 als Banner.

   
Hannover Messe 2019

Messe unter 4.0

   Seit 2017 wirbt die Messe Hannover mit dem Slogan „Industrie 4.0“. Sie markiert damit einen Schlüsselbegriff der digitalen Entwicklung und der vernetzten Produktion, indem Hardware, Software, Anwendung und Service miteinander verstrickt sind. 4.0 ist zu einem Etikett oder Signet geworden, einprägsames und leicht erfassbares Dauerschlagwort. 4.0 soll im Bewusstsein kleben. Aushängeschild und Visitenkarte für den digitalen Fortschritt sein. Dieses Jahr verbindet sich Industrieautomation mit Energieaspekten und Arbeit. Sechs Leitmessen bestimmen die Messe 2019: - industrielle Zulieferlösungen und Leichtbau, - industrielle Automation, Antriebs- und Fluidtechnik,
- integrierte Energiesysteme und Mobilität,
- integrierte Prozesse und IT-Lösungen,
- Druckluft- und Vakuumtechnik und
- Forschung und Technik.

    Damit wird deutlich wie breit und umfangreich Innovationen, Entwicklung und Produktion  die Arbeitswelt und gesellschaftliche Entwicklung betreffen. Nicht nur dort, sondern auch im Messegeschäft ist dies greifbar. 2019 wird die andere, einst große Messe, die digitale Traditionscomputermesse IT-Schau Cebit aufgegeben, um gleich mit der 5G CMM Expo in diesem Herbst „neu“ zu beginnen. Generell wird die Industriemesse 2020 sich auf die Kernbereiche Industrie, Energie und Logistik konzentrieren. Die industrielle Transformation steht dabei im Vordergrund. Dafür sind 7 Schwerpunkte geplant, die in Hallen zusammengefasst werden sollen: Future Lab, Automation, Motion & Drive, Digital Ecosystems, Energy Solutions, Logistics, Engineered Parts & Solutions und Compressed Air & Vacuum.

    Die Messeleitung hofft in Zukunft mindestens die Besucherzahl von 215.00 der Hannover Messe 2019, erreichen zu können, ja erwartet in den kommenden Jahren eine Steigerung.

Einen besonderen Akzent setzt die Messe jährlich mit ihrem Gastland. Auf Schweden, das für ein gutes Investitionsklima und Innovationen bekannt ist, wie etwa Spotify, Nokia z.B., fiel die Wahl. Es ist in der Breitbandausstattung mit Durchsatzgeschwindigkeit von 30 Megabit pro Sekunde (75 % gegenüber Deutschland mit 51 %) führend.  Das Land zeichnet sich durch eine offene Mentalität, flache Hierarchien und einer Kultur der Zusammenarbeit aus.
Die Bundeskanzlerin lässt es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, gemeinsam mit dem Gastlandrepräsentanten Schwedens, Ministerpräsidenten Stefan Löfven, einen Messerundgang zu machen und vertieft die 2017 abgeschlossene Innovationspartnerschaft mit einem Abkommen. Auf ihrem Gang über die Messe hatte die Kanzlerin die Auswahl bei 6500 Ausstellern aus 75 Ländern vorbei zu schauen. 60 Prozent sind Ausländer. Den größten Anteil stellt China 1300 Aussteller. Schweden ist mit 160 Ständen dabei. In ihrer Rede zur Eröffnung setzte die Bundeskanzlerin Akzente für einen europäischen Zusammenhalt als Antwort gegenüber dem wirtschaftlichen Verhalten der USA und der staatlich gelenkten Wirtschaft Chinas und fordert eine Industriepolitik speziell auch für die Künstliche Intelligenz (KI).

Ausgewählte Aspekte

1. Der neue Mobilstandard G5

    Durch den neuen Mobilfunkstandard 5 G (5. Generation) können Daten 100mal schneller übertragen als bisher im schnellsten Standard auf LTE-Basis. Durch den erhöhten Datenmengentransport, durch die Gleichzeitigkeit zusammen mit KI ein wird ein Innovationsschub erwartet. Ihm kann sich niemand durch Ausklinken entziehen. Sensoren, Maschinen, Geräte und IT-Systeme werden im digitalen Austausch leistungsfähiger. Maschinenkombinationen arbeiten mit Echzeitdaten (eine Millisekunde). Automatisierung und eine effizientere Produktionsweise wird darauf aufbauen. Dazu gehören vernetzte Maschinenparks, mobile Werkzeuge und fahrerlose Transportsysteme. Vor allem die Möglichkeit 100 verschiedene Produkte parallel miteinander zu vernetzen und führt zu neuen Standards bei kabelloser Übertragung.

    Das Zeitalter der BIG-Data mit dem Massendurchsatz paralleler Daten (bis zu 10 Gigabyte pro Sekunde) bei hoher Schnelligkeit und neuer, sensorbestückte Erfassungsgeräten wird Echtzeit die Zukunft bestimmen. Größerer Datendurchsatz, verkürzte Reaktionen und bessere lassen Vernetzung lassen sich in einer Funkzelle verarbeiten. Verbesserte Datenkommunikation im Flow von KI erweitern sich Anwendungen und werden zur Basis z.B. vom autonomen Fahren. Die Transformation führt infolge der Schlüsseltechnologie zu einer Evolution, die auf ihre Weise revolutionäre Züge aufweist.
Der Mobilstandard 5 G benötigt einen leistungsfähigen Netzwerkausrüster, der die Vorteile voll ausschöpfen kann. In den gängigen Sende- und Empfangseinheiten sind 4 davon eingebaut. Das neue System besitzt 64. Dafür ist die chinesische Großfirma Huawei im Gespräch. Von Seiten der USA wird befürchtet, dass so Spionagetechnik als Trojanische Pferd mit eingeschleust wird, da denkbar ist, dass die zentralistische chinesische Führung daran Interesse hat und es auch gegenüber der Firma durchsetzen könnte. Es zeigt sich, dass Europa in dieser Technik noch mächtig investieren muss.

  2. Robotik 

     Roboter sind äußerlich die auffallendsten Elemente beim Gang über die Messe. Zum einen fallen sie durch ihre Bewegungen auf, mal schnell, mal langsam und zum anderen gibt es die unterschiedlichsten Typen. Manche sind groß und stark, stemmen ein ganzes Auto, andere sind klein, flink und präzise, greifen ein winziges Teil, wieder andere bestehen nur aus Greifarm, manchmal mit Doppelarmen und andere sind weiß eingekleidet mit Gesicht mit humanoiden Zügen, schauen durch ausdrucksstarke Augen und zeigen ein Minenspiel. Da gibt es Einzelgänger und Teamwerker, sprechende und musizierende Roboter, „losgelassene Spaziergänger“, verkleidete und drahtig verkabelte „Standfeste“.

     Ein Teil der Roboterspezies wird als humanoides Wesen mit Gliedmaßen entwickelt, die dem Menschen nachempfunden sind. Die Firma Festo z.B. stellt einen Arm mit einer Fünffingerhand vor, deren Mechatronik mit „Haut“ überzogen ist und auf Händedruck reagiert. Wie überhaupt variantenreiche Greiferkonstruktionen existieren, je nach Anforderung im Produktionsprozess und den gestellten Aufgaben. 

     Das Aussehen ist nicht das Entscheidende bei diesen Bewegungsautomaten, sondern die Fähigkeit auf die Anforderung, auf die gestellten Aufgaben einzugehen. Diese können von sehr unterschiedlicherer Natur sein. Nehmen wir einmal die spielerische Seite. So gibt es vielleicht hüfthohe Fußballer, die in Mannschaften gegeneinander spielen oder eine Tischtennisspielmaschine, als Gegner, der rasch, meist erfolgreich auf die anfliegenden Bälle reagiert, sie zurückschlägt oder schmettert. Er ist darüber hinaus fähig, sich auf die Spielleistung seines Gegners selbständig einzustellen und sich seiner Spielweise anpasst. Diese „Spielerei“ macht jedoch das hohe Potential des Zusammenspiels von Mechanik, Steuerung und Reaktion durch intelligente Algorithmen und ausgefeilte  Sensoren anschaulich. Diese Fähigkeiten sind es auch, die sich in Industrieautomaten in komplexer Mechatronik finden, sich zu Fertigungsstraßen vereinigen. Hinter den Reaktionen und Bewegungen steht die Kommunikationstechnik. Besonders leistungsfähig sind für den Bewegungsablauf die Sechsachsenroboter.

     Die Roboter mit ihren Sensoren erreichen hohe Genauigkeit. Schwenkende, sich hebende und senkende Greifarme können Objekte fassen und bearbeiten, wie mit einer Kleinanlage beispielhaft demonstriert wird.

    Roboter 1 greift dabei das Gehäuse einer Armbanduhr, nimmt ein Armband und zieht es durch die Ösen, reicht die verbundenen Teile weiter zum nächsten Roboterarm, dem zuvor ein Stapel gefalzter Pappen in Greifnähe geliefert wurde, die zur Schachtel gefaltet wird, um dann die Uhr mit dem Armband hinein zu legen, den Deckel zu schließen und das fertige Päckchen zur nächsten Station weiter reicht. Die Roboter arbeiten als Team, können auch zusammen mit Menschen produzieren. Die Roboter arbeiten im Bereich von Zehntel und Hundertstel Millimeter. Indem ein Roboter Anschlagkanten ertasten kann, kann er Positionsfehler selbst korrigieren.

  3. Cobots

     Eine besondere Spezies bilden die Cobots etwa seit 10 Jahren. Sie sind so konstruiert bzw. von Algorithmen geleitet, dass sie Arbeitspartner von Menschen sein können und einen Sicherheitsstandard gegenüber Menschen haben. Umgekehrt heißt das, Cobots eignen sich für ein Mensch-Maschinen-Team. Sie werden als kollaborativfähige Roboter gebaut und können mit Menschen gemeinsam eine kooperative Arbeitswelt in einer Produktionskette bilden.

    Bildverarbeitungsfunktionen mit sensorgesteuerte Reaktionen bei entsprechenden Algorithmen der Cobots machen die koordinierte Zusammenarbeit mit Menschen möglich. Die Abläufe der Arbeit sind sicher, flexibel und interaktiv. Die technische Voraussetzung muss so ausgerichtet sein, dass ständig wechselnde Produkte mit kurzen Produktionszyklen angepasst werden können. Die Vielfalt der Lösungen steigt damit. Vielfach können die Cobots die menschlichen Arbeitskräfte von anstrengenden und schweren körperlich belastende Arbeiten befreien. Sie können montieren, beschicken oder kontrollieren und als mobile Roboter „Hand in Hand“ mit Menschen arbeiten. Solche hybride Produktionsstätten werden Standard. Automatisierte Produktionsmodule und manuelle Tätigkeiten werden vermischt, letztere werden abnehmen. Solche Automaten arbeiten mit Armlängen von 70 bis 130 cm und lassen Nutzlasten von 4 bis 14 kg zu.

    Die Einführung moderner digitalisierten Arbeitsweisen muss einen gesellschaftlichen Diskurs  eröffnen, wie die Zukunft zu gestalten ist.
  4  Fragen zum Einsatz von Automaten

    Menschen sind fähig emotionale Beziehungen zu Robotern aufzubauen, wie z.B. zu einem nachgebauten Hund, der typisches kann, wie Schwanz wedeln, bellen u.a. Eine andere Kategorie sind Serviceroboter im Krankenhaus.

    Skurril ist die Vorstellung, dass eine Schweizer Gewerkschaft.2018 einen  humanoiden kollaboarativen Roboter als nichtmenschliches Mitglied aufgenommen hat. Im Hintergrund stehen Fragen der Zusammenarbeit unter 4.0. Was bedeutet es, wenn kollaborative Roboter mit KI und feinfühligen Sensoren menschlich Arbeit ersetzen, sie besser macht, als er selbst. Was geschieht im Falle von „Ausrasten“  eines Cobots? Sind Roboter haftbar zu machen oder haben sie gar Rechte?
 
Ausblick

    Der rasante Wandel und der technische Fortschritt betrifft die Gesellschaft insgesamt. Sich zu entziehen ist kaum möglich. Immer mehr stellt sich die Frage: Was bringt die digitalisierte Welt den Menschen und ihrer Arbeitsweise, was geschieht im Bereich des Alltags, was wollen wir nutzen und was müssen wir dulden? Wie verändert sich das Miteinander im Leben und wie wandelt sich unsere Lebensweise und nicht zuletzt wie unser Ökosystem und die Verteilung der Zugänge und Verfügbarkeit der digitalen Techniken?

    Nicht jede neue Technik kommt weder überall noch gleichzeitig noch für jedermann. Dennoch entfaltet sie einen Veränderungsdruck und setzt neue Standards.
Veränderungen gab es immer wieder, wie etwa in der Zeit des Aufkommens mechanischer Webstühle. Die Folge waren soziale Unruhen mit „Maschinenstürmern“. Eine andere Art von Strukturwandel zeigt sich in der Abwanderung der Landbevölkerung in die Städte im Wachsen mit der Industrialisierung, die kontinuierlich ablief und heute noch weiter geht.

    Was die neue industrielle und digitale Entwicklung nach sich zieht erleben wir und wissen nicht wohin sie führt. Ein kleines Beispiel zeigt wie stark die Veränderung sein kann. Als vor einigen Jahren bei einem Messebesuch die LED-Leuchtkörper vorgestellt wurden, war nicht zu ahnen, dass sich dieses Produkt wenig später so rasch verbreitete.

     Auch 4.0 fordert, sich anzupassen, wird einen Strukturwandel mit erheblichen Folgen nach sich ziehen. Die Frage stellt sich, wie schnell, wo, wie tief und strukturell der Prozess ablaufen wird. Welche Reaktionen erfolgen auf die sich im Wandle befindende Arbeitswelt. Robotermaschinen übernehmen im Verbund mit KI immer komplexere Aufgaben.

     Die Anpassung zwingt zum Umlernen, sich zu schulen. Es wird zum lebenslangen Prozess werden und muss akzeptiert werden. Für die Zukunft ist eine entsprechende Basis und Wissenskompetenz zu legen.

     Zwar handeln Robotermaschinen nach vorgegebenen Algorithmen, die sich selbst auf der Grundlage von Big Data „Einsichten“ erweitern können. Aber hinter den Algorithmen stehen „moralische“ Aspekte, die von Algorithmengestalter gesetzt werden, die damit Normen und Sicherheitsstandards u.a. setzen. Wie wird sich die Gesellschaft politisch artikulieren und die Regeln der Technik bestimmen? Sind es die Techniker und Manager, die die Regeln entwickeln und durchsetzen? Letztlich hat der Mensch der Mittelpunkt zu sein und nicht das markttechnische Geschehen.

     Der 5G Standard bringt zwar Vorteile, ist aber kein Allheilmittel. Er basiert auf einer Frequenz, die eine relative kurze Reichweite hat. Dies bedeutet, dass für eine flächenweite Versorgung weitere Masten aufgestellt werden müssen. Mit anderen Worten, die noch vorhandenen Funklöcher werden zunächst davon nichts erwarten können. Die Diskrepanz zwischen Räumen mit Zugang zum Netz und jenen, die keinen haben, wird bleiben mit 5G zunächst bleiben. Der Standard wird voraussichtlich zuerst in den industriellen Zentren und in linearen Achsen eingeführt werden (autonomes Fahren auf Autobahnen oder Bahnstrecken). Gleichwertigkeit flächendeckend für den Raum zu schaffen, steht weiter aus.

     Vielleicht ist der Wunsch der Gesellschaft, dass sich in Zukunft alles und überall durch Knopfdruck lösen lässt, ein unerfülltes „ja, das möchste“. Der Traum, Maschinendiener auf Knopfdruck oder mit Spracheingabe jederzeit, um sich zu haben bleibt Illusion. Das Paradies auf Erden wird die Robot-Cobot-Automatenwelt wohl kaum erschaffen, weder im Bereich der Produktion noch im Dienstleistungsbereich.
Veränderungen sind, laufen weiter, ihr Tempo ist ungewiss, die Einschnitte in der Gesellschaft sind nicht vorhersehbar und wenn Reaktionen ausgelöst werden, nicht einfach zu steuern. Wer hat den Nutzen, wie verteilt er sich? Sicher ist, dass als Antwort auf die technischen Innovationen es eine poltische Aufarbeitung und Reaktion bedarf, wenn das gesellschaftliche System nicht entgleisen soll. Eines wird aber deutlich, dem „schneller, höher, reicher“ fehlt es an Zeit, obwohl die Verarbeitung dies nötig hätte – unser offenbar von uns verändertes Klima fragt nicht nach Algorithmen und Automation. Vielmehr hat die Klimaänderung Automatismen, die wir als Gesellschaft zu spüren bekommen. Kann Technik umweltgerecht (nachhaltig) gelenkt helfen? Dafür wäre es höchste Zeit! 
(Stand: 08.07.2019 )
     © Willi Volka                                                        


                                   
      „Fingerselfie“

 Stufe 1:
 Was Hänschen gelernt,
 er wieder und wieder tut
                                      Stufe 2:
                                      Was Hans neu gelernt,
                                      er fortsetzen tut
                                                                              Stufe 3 ff: Hänschens und Hansens Kunst,
                                                                              beide kombiniert, sich wieder und wieder
                                                                              wiederholen tut.

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Motto

Bilder verblassen
Reisespuren  verwehen
Erinnerung wächst. 

  Flüchtige Gedanken aufschreiben oder Augenblicke im Bilde fest halten – wenn man dies immer wieder tut, was ist dies? Ein Hobby, ein Grundbedürfnis, eine Lebensweise? Dieses Festalten kann viele Ausprägungen erfahren: Tagebuchnotizen, vom Erleben angestoßene Phantasiegeschichten, ein als schön empfundener Satz sich zu einem Vers weiter gesponnen oder auch in unserer technisierten Zeit ein Foto, ein Video, etwas Gesprochenes, Gesungenes oder Vertontes, ausgelöst durch das was gerade geschehen, was in die Erinnerung gestiegen oder ausgedacht worden ist. Das Festhalten erfolgte seit Jahrtausenden vor allem in Zeichnungen, Bild- und Schriftzeichen:

                 

 „Sie zwingt die Hälse aller Männer  sich umzudrehen, um sie anzuschauen“,

so ein Vers aus der Zeit der Pharaonen                                                                  (aus "Junger Mann", in "Gärten der Liebe", aus dem Papyrus Chester Beatty I: Der Zyklus der sieben Stanzen , Artemis & Winkler, 2000, S. 10)

  Ein Beobachten, das leicht nachvollziehbar ist, zeigt einen Moment des Seins, der wohl heute noch nachempfunden werden kann. Geben wir der Neugier Raum, aufzublättern, Stimmungen einzufangen, Empfindungen, Erwartungen wieder zu erkennen ... . 

Wer neugierig ist, lebt!