Home
Monatsseite
"Unter Augenschein"
"Belichtet"
Hinweise/Bücher
Gästebuch
Wer bin Ich
Impressum























        Und der Haifisch, der hat Zähne / und die trägt er im Gesicht“. 999 Haie tragen in Hannover Räder und damit nicht genug – ein Plakat am Aquarium Sealife Hannover wirbt für 5 lebende Schwarzspitzen-Riffhaie …
        Als gefährlich gilt der weiße Hai – davon sind hier im Foto mindestens zwei belegt. Aber gefährlich sind diese „hannoverschen Haie“ doch nur gegenüber der Atmosphäre durch den Ausstoß an Abgasen – die Zähne ließen sich ziehen, wenn sie sie z. B. zum E-Mobil umgerüstet würden. Die Gefährlichkeit dieser Haigattung liegt weniger an diesen selbst,  sondern  an ihren Fahrern oder Fahrerinnen. Also braucht man vor dieser „Haiart“ nicht mehr Angst zu haben, als vor andern H-nummerieren Autos.



















        Was macht die Attraktion, die Sensation von Meereshaien aus? Es ist ihre schiere Größe, sie sind mit bis zu 14 m (Riesenhaie) oder 7 m (weiße Haie) viel länger als ein Mensch und zeigen, wie in der Drei-Groschen-Oper besungen, Zähne. Filme wie der Weiße Hai und Berichte über Beißattacken auf Schwimmer im Meer, mitunter mit tödlichem Ausgang, setzen sich gerne in unseren Köpfen fest. Dieses aufgenommene Hintergrundwissen um die Größe und Gefährlichkeit von Haien nutzen die Schausteller, um sie zu „Lockfischen“ zu machen. Unterstützt wird das Wissen um die Gefährlichkeit vom Erscheinungsbild eines Haies, mit seinem spindelförmigen Kopf, dem Kiefermaul, das mit Zähnen besetzt ist, die im Übrigen nachwachsen können, und ihrer spitz auflaufenden Rückenflosse.         
        Hans Hass und andere belegen in Filmen, dass Haie gegenüber Menschen sich nicht wie wilde „Tötungsmaschinen“ zeigen (wie es dem weißen Hai nachgesagt wird), sondern als Tiere erlebt werden, die friedlich und neugierig heranschwimmen und äugen. Es hängt von der Reaktion des Schwimmers ab, ob Haie gegebenenfalls zum Angriff übergehen.         
        Kleinere Haie gelten auch als Konkurrenten der Fischer und werden von daher gehasst. Im Übrigen ist der Hai entwicklungsgeschichtlich ein prähistorisches Tier, das im Devon, einer Zeit vor 400 – 350 Millionen Jahren nachgewiesen ist, wie Haifischzahnfunde belegen.           
         Ganz anders die Haiverbreitung in Hannover. Sie ist jüngeren Datums. Ein “ I „war lange Zeit bei den Autokennzeichen nicht zugelassen, so dass es keinen „H-AI“ unter ihnen  gab. Das hat sich geändert. Nun ist Hannover zu einer wirklichen „haidurchwanderten“ Stadt geworden. Die neue Gattung lebt. Sogar als „smarte“ Ausführung. Ob sich die zoologische Forschung ihrer annimmt, ist eher unwahrscheinlich, vielleicht, wenn sie sich einmal autonom im Verkehr bewegen und durch gefährliches Verhalten auffallen sollten … .                                                                         © Willi Volka